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Als Freund von Rollenspielen habe ich mir jetzt auch das neuestes Werk der Macher von Baldurs Gate besorgt. Ob dieses Spiel, Neverwinter Nights, durch seinen Inhalt und die neue Aufmachung die geernteten Vorschußlorbeeren auch verdient, muss sich erst noch herausstellen.

 

Die Vorgeschichte zum Spiel (Quelle: Handbuch Neverwinter Nights):

In der einst mächtigen Stadt Niewinter herrscht Panik und Schrecken. Tausende sind an der mysteriösen Pest, die man den Heulenden Tod nennt, gestorben. Tausende sind erkrankt. Da das Risiko einer Epidemie besteht, die ganz Faerún erfassen könnte, haben die Fürsten von Niewinter eine Quarantäne ausgerufen und die Stadttore verschließen lassen. Sowohl Kranke als auch Gesunde sind gemeinsam in der Stadt gefangen.
Fürstin Aribeth de Tylmarande hat alle Abenteurer aufgerufen, sich bei ihr zu melden. Sie sollen helfen, die Ordnung in der Stadt zu wahren und nach einem Heilmittel zu suchen. Die Aussicht auf eine großzügige Belohnung hat viele dazu bewogen, dem Ruf der Fürstin zu folgen. Bisher war jedoch alles vergeblich. Die Pest greift jeden Tag weiter um sich. In den ärmeren Vierteln der Stadt wütet sie schon wie ein außer Kontrolle geratener Waldbrand. Viele der Möchtegernhelden sind bereits gefallen. Bisher gibt es keine Aussichten auf ein Heilmittel.

So weit die Vorgeschichte. Ihre (erste?) Aufgabe in diesem Spiel ist es, vier Kreaturen einzufangen, mit deren Hilfe ein Heilmittel hergestellt werden könnte.

Hier will ich Ihnen meine ersten Eindrücke übermitteln:

Die Charaktererschaffung ist immer noch wie bei Baldur's Gate und Baldur's Gate II.

Die "Spezialisten" entfallen. Konnte in den oben genannten Spielen zum Beispiel nur ein Dieb Fallen finden und entschärfen, können Sie hier diese Fähigkeit auch für andere Charaktere auswählen.

Ihre Gruppe aus sechs Charakteren entfällt; Sie sind allein unterwegs, allerdings können Sie einen Söldner anheuern. Allerdings wollen diese dann bezahlt werden, und Sie können sie nicht ausrüsten.

Die 3D Grafik ist Gewöhnungsbedürftig. Meinem ersten Eindruck nach hat mir die 2D besser gefallen. Doch dass kann sich ja noch ändern.

Der "Rucksack", in dem Sie alles möglich verstauen können, ist größer geworden und erinnert stark an Diablo II.

Drei mögliche Kameraperspektiven und Zoomfunktion.

Mehrspielermodus (Online spielen)

Editor (Sie können Ihre eigenen Szenarien und Monster erstellen. Gilt aber nur im Mehrspielermodus.

Das Spiel beginnt sehr träge. Doch je länger ich mich damit beschäftige, um so interessanter wird es.

Herrliche Musik

Hier habe ich einmal das erste Kapitel zusammengefasst. Eigentlich wollte ich das ganze Spiel hier präsentieren, doch stellt es sich als sehr, sehr umfangreich heraus. Deshalb habe ich hier die Lösung zum download für Sie bereit gestellt (.zip und im PDF-Format).

Einen kleinen Tipp kann ich Ihnen auch schon geben: Haben Sie, wie ich es meistens mache, einen "Haudrauf" Charakter, also einen Paladin, Waldläufer oder Krieger gewählt, so können Sie in der Einführung gleich eine einigermaßen gute Rüstung erhalten. Gehen Sie einfach nach Beendigung Ihrer Ausbildung noch einmal zu dem (habe den Namen vergessen), den Sie mit Sir ansprechen sollen. Dieser schenkt Sie Ihnen. Sie können Sie anlegen und wenn Sie dann etwas besseres finden, verkaufen. Geld ist ohnehin wichtig, da ja, wie schon erwähnt, Ihre Begleitung bezahlt werden will (Mich hat das schon in Verlegenheit gebracht, hatte ich Anfangs nicht so viel dabei, wie diese Charaktere für ihre Begleitung haben wollte). Doch Ihr Kapital wird sich im Laufe des Spieles erhöhen.Ihre erste Aufgabe führt Sie in das Halbinselviertel. Dort müssen Sie versuchen, eine Kreatur suchen und, tot oder lebendig, zu Ihrer Auftragsgeberin, der Fürstin bringen. Als erstes sollten Sie sich einen Begleiter anheuern. Diese findet man in einem Lokal namens Klingenhandel.

Im Halbinselviertel stellen Sie fest, dass die Gefangenen aus dem Gefängnis ausgebrochen sind. Ein Gerücht besagt, dass der Kommandant des Gefängnisses selbst die Gefangenen freigelassen hat.

Die Pforte ist natürlich verschlossen und die Gefangenen lachen Sie aus, wenn Sie Einlass fordern.

Doch Sie treffen irgendwann einmal an ein Anwesen. Untersuchen Sie die Fußmatte, dort befindet sich ein Schlüssel. Betreten Sie das Anwesen. Aus einem Tagebuch erfahren Sie, dass es einen geheimen Gang zum Gefängnis gibt. Wenn Sie diesen benutzen, treffen Sie auf ein überdimensionales Schachspiel. Vorsicht, in den meisten Feldern sind Fallen eingelassen. Im Gefängnis selber müssen Sie sich mit den Gefangenen herumschlagen, bis Sie endlich, in einem Untergeschoss, auf den Gefängniskommandanten treffen, der Sie auch sofort angreift. Töten Sie ihn und Sie werden sehen, dass er von einem Gedanken- oder Intelligenzfresser besessen ist. Diese Kreatur schlüpft sofort nach dem Ableben des Kommandanten in ein anderes lebendes Wesen, vom dem Sie ebenfalls angegriffen werden. Irgendwann sind keine anderen Gefangene mehr übrig, und Sie stehen der Kreatur selbst gegenüber.

Die zweite Kreatur hält sich im Bettlerviertel auf. Es dürfte keine Schwierigkeiten bereiten, diese aufzuspüren und unschädlich zu machen. 

Bei der dritten handelt es sich um eine Dryade. Und hier können Sie gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Sie erfahren nämlich im Schwarzseeviertel, dass ein Adeliger namens Meldanen Lebensmittel und Vorräte zurückhält, um sie für viel Geld zu verkaufen. Sie können jetzt den Auftrag annehmen, diesen Meldanen unschädlich zu machen und somit die Versorgung der hungernden Bevölkerung sicherstellen. Und wie es der Zufall will, hält er auch die Dryade gefangen. Diese können Sie befreien, nachdem Sie mit Meldanen fertig sind, und Sie erhalten eine Locke ihres Haares, die zu einem Wirkstoff gegen die Pest gebraucht wird (Genforschung macht's möglich).

Für die vierte und letzte Kreatur müssen Sie ins Hafenviertel. Dort ist Vorsicht geboten, denn dort wimmelt es nur von Wegelagerern und Meuchelmördern. Fragen Sie sich durch und Sie erfahren von einer geplanten Auktion, bei der anscheinend das von Ihnen gesuchte versteigert werden soll. Schließlich landen Sie über das Lokal Schäbige Schenke in die Kanalisation und dort gibt es dann auch eine Feder des gesuchten Tieres.

Mit diesen Utensilien können Sie nun in die Halle der Gerechtigkeit zurückkehren.

Doch Vorsicht! Alle Aufträge, die Sie begonnen aber noch nicht abgeschlossen haben, erlischen aus Ihrem Tagebuch, dass automatisch vervollständigt wird, in das Sie aber auch eigene Notizen hinzufügen können. Führen sie also diese zu einem Ende.

Einen Auftrag gibt es in der Mondscheinmaske, einem Lokal aus dem Rotlichtbereich, einen anderen erhalten Sie von Orleff in der Halle der Gerechtigkeit. Im Hafenviertel will ein Adliger sein Amulett wieder haben usw. Allerdings muss ich zu meiner Schande gestehen, dass ich keinen Auftrag von Richter Oleff erledigen konnte, der nach Reliquien des Gründers der Stadt sucht.

Nachdem Sie die vier Zutaten für den Heiltrank abgeliefert haben, werden Sie eingeladen, bei der Zeremonie anwesend zu sein, die erforderlich ist, ihn zuzubereiten.

Tja, und kaum ist er fertig, erweist sich ein gewisser Desther als Verräter, er flieht mit dem Heilmittel. Durch ein magisches Portal eilen Sie ihm nach.

In der Nähe von Helms Feste kommen Sie an. Sie können jetzt direkt dorthin gehen, oder, wie ich es gemacht habe, durch eine Höhle dort hinein gelangen. Dort erfahren sie, dass Desther den dortigen Orden, die Helmiten, getötet hat und als Untote auferstehen lässt, die ihm dann zur Verfügung stehen. Dort treffen Sie auch auf Chaohinon aus der Leere, einen Dämonen, der von Desther betrogen wurde. Dieser verspricht Ihnen alles mögliche, wenn Sie ihn befreien. In einem Raum südlich von ihm ist ein Buch, dass Sie für die Beschwörung brauchen. Befreien Sie den Dämonen nicht, sondern bannen Sie ihn, das bringt Ihnen 375 Erfahrungspunkte. Im oberen Stockwerk treffen Sie auf Fenthik, der Desther gefolgt ist, und schließlich auf Desther. Dieser ist ein harter Brocken, da er ziemlich viele Untote um sich geschart hat. Ich habe die rein und raus Taktik angewandt; schnell in den Raum hinein, die Untoten mit einer Fernkampfwaffe attackiert und dann heraus. Einige laufen Ihnen dann nach, doch die stellen dann kein Problem mehr dar. Dann kommt Desther an die Reihe. Dieser ist unverwundbar, solange die fünf Untoten ihr Strahlenpentagramm bilden (siehe Bild). Eliminieren Sie diese und dann ist auch Desther kein Problem mehr. Attackieren Sie ihn; irgendwann gibt er dann auf und Sie können ihn der Obrigkeit übergeben. 

Da die hier begonnene Lösung umfangreicher ist als gedacht, stelle ich sie Ihnen hier als PDF-Datei zum dowloaden bereit.

Lösung Neverwinter Nigths